Für ein gutes Leben für alle.
Wie gelangen wir zu einem Miteinander, das einem guten Leben für alle dient? Diese Frage motiviert meine Arbeit von Herzen.
Kontakt aufnehmenFür Schulen, Bildungseinrichtungen, Organisationen im ganzheitlichen Wandel und alle, die diesen gestalten wollen
Drei Säulen, eine Haltung
Bildung, systemisches Coaching & Transformationsbegleitung sowie Materialentwicklung sind die drei Säulen meiner Arbeit – mit dem Ziel, Räume zu schaffen, in denen Gedeihen gelingt. Die Haltung dahinter erläutere ich unter Über mich.
Ich bin seit vielen Jahren als Referent und Speaker im Bereich BNE und Globales (Ver)Lernen tätig – an der Schnittstelle von Praxis und Wissenschaft entwickle ich transformative Bildung weiter.
Von Krisenanalyse, konkreten Alternativen und Transformationsdebatte über spezifische Aspekte der nachhaltigen Entwicklungsziele bis hin zu Fragen hinsichtlich methodischer Zugänge und Lernkultur. Ich stehe für eine kritisch-emanzipatorische Ausrichtung von BNE im Zusammenspiel mit politischer Bildung – mit Kopf, Herz und Hand.
Einen Überblick über mein Angebot bietet z. B. die einjährige, berufsbegleitende Weiterbildung „Zusammenwachsen – BNE in Krisenzeiten“, die ich mitgegründet habe und begleite. Einer meiner Arbeitsschwerpunkte liegt auf Mensch-Natur-Verhältnissen (siehe auch „Jenseits der Trennung“ in „Über mich“).
Ich arbeite ebenfalls mit dem Ansatz des Whole Institution Approach – siehe dazu auch die Angebotssäule „Systemisches Coaching & Transformationsbegleitung“.
Systemisches Coaching & Transformationsbegleitung gelingen für mich dann, wenn wir die Haltung, mit der wir einander und uns selbst begegnen wollen, in den Mittelpunkt stellen. In meiner eigenen Praxis in Organisationen habe ich über viele Jahre den ganzheitlichen Umbau von Organisationen und Teams erfahren dürfen – welche Hürden es gibt, aber auch wie viel Motivation und Freude freigesetzt werden.
Gerade in unsicheren Zeiten steht in meiner Begleitung das „Wofür“ im Vordergrund. Das arbeiten wir gemeinsam heraus und blicken dann konsequent aus einer angenommenen Zukunft zurück, um die nächsten Schritte abzuleiten.
Je nach Bedarf und Auftrag arbeite ich mit systemischen Methoden, mit dem Whole Institution/Whole School Approach aus der Bildung für nachhaltige Entwicklung, mit Methoden meiner Angebote Transformativer Bildung und dem Loop Approach.
Für Schulen: Ich werde Schultransformationsbegleiter im Sinne des Ansatzes von Schule im Aufbruch. Hier ist eine Begleitung ein ca. zweijähriger Prozess, der inhaltliche, strategische, organisationskulturelle und operative Ebene gleichermaßen einbezieht und auf (Ver)Lernkultur fokussiert – mit einem Wandelteam als Motor. Konkret begleite ich Schulen ab März; Anfragen dafür nehme ich schon jetzt entgegen.
Für Organisationen im Wandel, Teams und Gruppen: Je nach Arbeitsauftrag könnten wir z. B. so miteinander arbeiten: Wir setzen uns zusammen und schauen ehrlich hin: Wozu wollt ihr beitragen – und tragt ihr schon dazu bei? Ist das stimmig? Was hindert euch im Alltag noch daran, danach zu leben und zu arbeiten? Wir klären, wer welche Rolle ausfüllt und wo Spannungen eher ein Hinweis sind als eine Störung. Ihr sortiert, schafft Klarheit und entscheidet. Ich unterstütze dabei mit ganzheitlichen, mutmachenden Methoden und stelle meine Wahrnehmung zur Verfügung. Dabei achten wir darauf, dass eine veränderte Arbeits- und (Ver)Lernkultur im Hier und Jetzt beginnt.
Für Einzelpersonen: Einzelcoachings biete ich vor allem im Rahmen von Gruppen- und Organisationsbegleitungen an; unabhängig davon sind sie nach Absprache ebenfalls möglich.
Ich entwickle und kuratiere Bildungsmaterialien für Schulen, Bildungsportale und Institutionen – von der didaktischen Konzeption bis zur inhaltlichen Ausarbeitung. Diese Materialien entstehen aus derselben Haltung wie meine Bildungs- und Coaching-Arbeit. Dabei entwerfe ich Bausteine und überarbeite Materialentwürfe, die sich zu längeren (Ver)Lerneinheiten zusammenfügen lassen – für den analogen oder digitalen Raum.
Bei Bedarf stelle ich die notwendige Lernplananbindung sicher.
Beispiele meiner bisherigen Materialentwicklungen gibt es in der Rubrik „Erfahrung“.
Gutes Leben für alle schließt für mich alle ein. Daher biete ich Räume, die an Wertschätzung und Nicht-Verurteilung ausgerichtet sind. Miteinander gestalten wir möglichst friedliche, freudige, resiliente und wirksame Lebens-, Organisations- und Produktionsweisen, denn:
„Alles Gedeihen ist gegenseitig“Robin Wall Kimmerer, Geflochtenes Süßgras
Was mir wichtig ist
Diese Haltungen kennzeichnen mich und leiten meine Arbeit an – ich arbeite selbst seit Jahren aktiv an ihnen. Zum Aufklappen anklicken:
Richtig spannend wird es, wenn wir uns aus ernsthaftem Interesse an einer Sache/aneinander begegnen. Wenn wir aus Wertschätzung heraus gestalten wollen – sei es einen Arbeitszusammenhang, einen (Ver-)Lernraum, einen Ort, eine Beziehung, ein Produkt oder eine Lebens- und Produktionsweise –, verändert das die Qualität unseres Miteinanders: Die Absicht unserer Handlung ist für mich entscheidend.
Achtsamkeit durchbricht den Autopilotmodus. Sie ermöglicht uns zu realisieren, was uns prägt und warum wir wie denken, fühlen und handeln. Sie lässt uns die Effekte unseres Seins sehen und spüren. Sie verbindet uns mit allem, was um uns herum lebt und geschieht. Sie nährt unsere Empathie – die Fähigkeit, uns selbst und anderen liebevoll zu begegnen.
Menschen (ver)lernen effektiv und freudig, wenn sie sich wirksam fühlen – durch Lebensweltbezug, gegenseitige Unterstützung und Ressourcenorientierung.
Weil es vollständig sichere Räume nicht geben kann, biete ich mit Erlaubnis einen „Brave Space“: Im Rahmen des abgesprochenen Auftrags unterstütze ich, einfühlsam mutig zu sein und Unsicherheiten gemeinsam zu halten – so dehnen wir unsere Lernzonen aus, ohne in die Panikzone zu rutschen oder die Potenziale unserer Komfortzone zu vernachlässigen.
Lernen ist für mich keine Anhäufung von Wissensbeständen und auch kein Aufeinanderstapeln von Kompetenzen. Ich möchte miteinander fragen: Was glauben wir warum zu wissen? Was möchten wir verlernen und neu lernen, um im Hier und Jetzt den Herausforderungen unserer Zeit begegnen zu können?
Kognitive Auseinandersetzung mit Problemen ist allein keine ausreichende Methode für gute Lösungen. Denken ist komplex mit emotionalem und körperlichen Erfahrungen verwoben. Ich lade dazu ein, alle Bereiche unseres Seins im Kontakt mit der Welt zu aktivieren und zu nutzen. So (ver)lernen und arbeiten wir informierter und reflektierter miteinander und können den vielfältigen Verdrängungsmechanismen unserer Zeit etwas entgegensetzen.
Gut und böse – Kultur und Natur – rational und emotional – entwickelt und unterentwickelt. Solche Gegensatzpaare prägen oft unbewusst, wie wir denken, handeln und fühlen. Sie erzeugen Hierarchien – und sind damit eine Wurzel von Ausgrenzung und Ausbeutung. Ich bin überzeugt: Die großen Krisen und Herausforderungen unserer Zeit bearbeiten wir, wenn wir versuchen, uns jenseits der Trennungen zu bewegen.
Formen der Ausgrenzung und Ausbeutung sind eng miteinander verwoben – und tief in unsere Verhältnisse zu uns selbst und zur Welt eingeschrieben. Ich stehe dafür ein, diese miteinander aufzuspüren und zu verändern. Ich biete Räume an, die einladen, solche Prozesse miteinander zu halten ohne sich gegenseitig als Menschen zu verurteilen.